Die Brot-Trilogie

Jede gute Geschichte hat drei Teile. Wir haben nun das dritte Brot und im Gegensatz zur Matrix-Trilogie wurde jedes Brot besser. Auch verspreche ich nicht mehr über Brot zu bloggen, aber das muss noch raus!

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Im Vordergrund sieht man auch noch die topmodernen Herd’platten’, die es hier öfter gibt.

Ansonsten wurden wir vorgestern Nacht mit lauten Böllerschlägen geweckt. Es ist nicht nur das Land of the Free (eigentlich eher das Land der Spießer), sondern wenige Leute machen es auch zum Land of the free Idiots. Helden der Welt.

Nachts um 1 hat er (oder sie) im 10 Minuten-Takt eine Stunde lang die lauten “Blitz und Donner” Raketen gezündet. Absurd laut und völlig überflüssig.

Die Schnullerfee hat bisher großen Erfolg, bis auf vereinzelte Rückfragen gestern und einem ungewollten Wachwerden vorgestern Nacht, hat Nils heute Abend nicht mehr nach dem Schnuller gefragt. Ich denke, dass das Thema durch ist (im Zweifel ist es per Definition durch).

ProjektMeister v0.31

Als kleines Zwischenrelease habe ich nun den ProjektMeister in der Version 0.31 veröffentlicht.

Die Release Notes:

The new ProjektMeister offers improved task management and offers a view for only non-closed items.
Tasks can now reference to other tasks as predecessors and due date can be set for tasks.

  • Ribbon style
  • First name and name can be set for persons
  • Comments can be set for persons and tasks
  • Export to HTML and Excel

The new ProjektMeister is the optimal solution to manage tasks for simple projects.

Der ProjektMeister kann sowohl als Quelldatei (GPL-Lizenz) oder auch als Binary heruntergeladen werden.

Ich persönlich nutze dieses Tool mittlerweile auf der Arbeit um meine Open Issues zu verwalten. Iss dein eigenes Hundefutter. Klar, man kann dies auch direkt in Excel verwalten, aber hin und wieder finde ich einfach angenehm Daten direkt in einer Applikation zu haben. 

Lauffähig ist das Ganze unter .Net 4.5 und nutzt WPF.

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Brot, selbstgemacht, nun rechteckig

IKEA hatte eine passende Kuchenform und nun ist das Brot rechteckig! Tada!

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Nahezu optimal und schon wesentlich leckerer als die amerikanischen Backwaren. Heute kam auch Nils Schnullerfee. Er hat eigenständig all seine Schnuller in den Briefkasten gelegt und dafür von ihr eine Eisenbahn- und Autowaschstraße erhalten.

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Einschlafen war ein wenig diskussionswürdig für mich. “Mag Schnuller”, “Bin noch ganz klein”, “Will doch keine Waschstraße”, “Schnullerfee weg”, aber auf den Einwand, dass ja seine Biene (das Lieblingskuscheltier) auch keinen Schnuller hat: “Mmmmmh, stimmt, Biene hat auch kein Schnuller”, hat er es erstmal akzeptiert.

Zumindest schläft er seit 45 Minuten ruhig und kam noch nicht raus. Schauen wir mal.

 

Unter den Link für die private Dateien findet sich auch ein Fahrrad-Video…(Dabei fällt auch auf, dass die Canon EOS 600d nicht wirklich für Videos gemacht ist. Die Scharfstellung braucht per digitalem Sucher 3 Sekunden und es findet keine Nachschärfung während des Videos statt.)

Update der Bilder-Galerie

Ein kleines Update wurden in die Bildergalerie hochgeladen:

http://bilder.depon.net

Die Übersicht sieht nun angenehmer aus und funktioniert nun auch gut auf Mobiltelefonen.

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Im nächsten Schritt kann ich dann auch Quellen-/Urheberrechtsangaben den Bildern hinterlegen, so dass auch Bilder aus Wikipedia inkludiert werden können.

Werde auch mal meine Bilder nach Themenbezug durchschauen.

Es hat geregnet…

Und ich wurde nass:

 

5 Inches. Etwa 130 mm. Zum Vergleich:

Haben aber keinen Schaden zu vermelden, da das Wasser hier gut abgeflossen ist… (Wohl in den Highway oben).

Serverumzug ist komplett

Nach langem Warten habe ich nun auch den Mail-Server von Hetzner auf den Alvotech V-Server umgezogen. Hatte leider die Konsequenz gehabt, dass ich etwas mehr als einen Tag keine E-Mails annehmen konnte, da ich den Mailserver falsch konfiguriert hatte. Die MX-DNS-Einträge sind umgestellt, werde mich dann auch mal um SPF und den ganzen anderen Quatsch kümmern.

Scheint aber nun zu klappen. Die Alias-Domains funktionierten nicht so wie erwartet.

Habe die klassische Variante gewählt:

  • Postfix für SMTP mit Authentifizierung über eine SQL-Datenbank
  • Dovecot für IMAP
  • TLS ist aktiviert
  • SpamAssassing zur Spam-Erkennung

Ansonsten nichts besonderes. Damit kann ich dann in den nächsten Tagen meinen Hetzner-Server abschalten lassen.

Brot, selbstgebacken, flach

Eigentlich ging ich davon aus, dass die Geschichten über amerikanisches Brot Schreckensgeschichten zur Abschreckung sind. Ist es aber nicht.

Anbei ein Foto eines amerikanischen Vollkornbrots:

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Konsistenz entspricht einem Weißbrot-Toast und ungetoastet ist das Brot eigentlich ungenießbar. Und dies ist schon einer der “härtesten” Brote, die es im normalen Handel gibt.

Um die Brot-Situation zu verbessern, hatte Alice von einer Neubekannten Sauerteig erhalten und Roggenbrot gebacken. Leider haben wir noch keine Brotbackform, so dass das Brot eher etwas flacher wurde. Aber Konsistenz passt! image

Dazu gab es Erdnussbutter und Marmeladengelee….

Peanutbutter-Jelly-Time! Yummy.

Was mache ich eigentlich

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Da ich ein paar Anfragen erhalten habe, was ich eigentlich in den USA mache und was mein berufliche Tätigkeit ist, anbei ein kurze Erläuterung, vertiefend gerne beim Bierchen*, ansonsten habe ich wenig vor über meine beruflichen Tätigkeiten zu bloggen.

Ich bin seit etwas mehr als 2 Jahren bei Continental angestellt und betreue dort die “funktionale Sicherheit” auf Systemebene. In allen modernen Fahrzeugen gibt es Elektrik und Elektronik, die bei fehlender Programmierung und Integration zu gefährlichen Situationen für Fahrer, Beifahrer und Umgebende führen kann. So wird in jedem modernen Fahrzeug zum Beispiel die Lenkung (Elektrische Servolenkung) und Bremse (ABS, ESP) durch Fahrzeugelektronik manipuliert. Die Lenkung darf selbsttätig lenken, sie tut es auch; sie sollte es nur richtig tun. So manche Kofferraumklappe ist in der Lage sich selbsttätig zu öffnen (und tut es wohl auch manchmal selbständig).

Meine Aufgabe ist es nun dafür zu sorgen, dass die verschiedenen Computer/Steuergeräte untereinander sauber kommunizieren, so dass es eben nicht zu gefährlichen Situationen auf Grund fehlerhafter Implementierung oder Defekt der Hardware kommt. Hauptsächlich sorge ich für eine saubere und definierte Kommunikation zwischen den verschiedenen Teams und Abteilungen, so dass Missverständnisse ausgeschlossen werden können (Anforderungen und Tests) und prüfe mögliche Szenarien eines Systemausfalls.

Hacker und deren Angriffe von außen fallen nicht in meinem Aufgabenbereich. (“Herr Brenn wusste stets über seine Kompetenzgrenzen Bescheid”).

Warum nun USA? Im Rahmen eines Mitarbeiteraustauschs wurde ich für ein autonomes Fahrprojekt in die USA abgesandt, ein amerikanischer Mitarbeiter ist nun für 14 Monate in Deutschland. Ich werde während der Zeit etwas Training zu den Themen der funktionalen Sicherheit und dessen Prozessumsetzung geben. Als Applikations-Projekt aber bin ich aber stets bemüht, dass der Conti-Vertragsbestandteil des Systems sauber und sicher an den Kunden überliefert wird und der Kunde unser System gemäß Spezifikation nutzt.

Insgesamt eine interessante Beschäftigung, die viel von Moderation, Vermittlung und Papierarbeit auf Hoschi-Ebene** geprägt ist (“wer macht eigentlich was und weiß er/sie*** auch Bescheid, dass er diese Aufgabe hat?”). Mit der eigentlichen Technik habe ich wenig zu tun, meine „Werkzeuge“ sind zu 50% Microsoft Word, Excel und PowerPoint. Die restlichen 50% Anforderungsmanagement- und Architekturtools (SysML und MKS Integrity). Während der Arbeit fasse ich daher eigentlich nur Tastatur, Maus und Kaffeetasse an. Gegebenenfalls den Beamer um eine Geschichte zu erzählen.

Genug der Arbeit… Morgen um 7:30 Uhr bin ich wieder dort.

*) ich hatte eine Anmerkung erhalten, dass meine Beiträge häufiger das Wort Bier enthalten. Daher möchte ich darauf hinweisen: http://www.massvoll-geniessen.de/… [und nicht das-maß-voll-genießen!]). Hier in den USA gibt es “leider” wenige Gelegenheiten Alkohol zu konsumieren, dazu aber später mal ein Eintrag.

**) Hoschi: gemeint: Mitarbeiter ohne Mitarbeiter-, Projekt- oder gar Disziplinarverantwortung. Einer unter Vielen…

***) Engineering-Frauenanteil: < 10%.