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Gibt es den ersten, erfolgreichen Linux-Fork?

Linux 2.6.33 ohne Android-Treiber

Wenn ich mir den Artikel so als Ganzes durchlese, so habe ich das Gefühl, dass ein Fork des Linux-Kernels von Google zwar nicht angestrebt wird, aber dass Google nicht bereit ist, so zu arbeiten, dass es in die gesamte Philosophie des Linux-Kernels passt. Es wird nur darauf geachtet, dass die eigene Software läuft, ob sich die Arbeit wieder zurückportieren lässt, ist zweitrangig oder gar irrelevant.

Benjamin Herrenschmidt unterstellt dem Android-Team, lieber eine neue Lösung für seine eigenen Bedürfnisse zu erfinden, als sich mit einer Anpassung der vorhandenen Infrastruktur auseinanderzusetzen (ähnliche Kritik betrifft auch Google Chrome).

Ich bin mal gespannt…

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Eine Antwort zu “Gibt es den ersten, erfolgreichen Linux-Fork?”

  1. Dunedan sagt:

    Der verlinkte Artikel beschreibt’s eigentlich schon recht gut. Einige Designentscheidungen der Android-Entwickler auf Kernelebene sind auch etwas arg fragwürdig. Zum Beispiel eine Option nur root Netzwerkzugriff zu erlauben. Das ist gleich doppelt schwachsinnig.
    Unabhängig von der Qualität der Android-Patches ist es schade, dass die Treiber nicht im Mainline-Kernel sind, da so das portieren von Linux auf Geräte, die ähnlich Android-Geräten sind, unnötig erschwert wird. Aber vielleicht ist das ja auch gewollt? Ich glaube jedenfalls nicht, dass das Verhalten von Google auf Dauer gut geht. Im Endeffekt ist es schon ein Linux-Fork und ich glaube nicht, dass sie dauerhaft ihre Patches an die aktuelle Mainline-Version anpassen werden oder gar können.

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