Nach Singularity hat Microsoft in Zusammenarbeit mit der Züricher Universität mal wieder einen neuen Ansatz gewählt:
Barrelfish
Zu diesem Kernel gibt es ein sehr interessantes Paper, in dem die Grundlagen des Multi-Kernel-Modelles erläutert werden. Wenn dieses mit den Konzepten von Singularity kombiniert wird, sehe ich hier eine sehr interessante Architektur.
http://barrelfish.org/barrelfish_sosp09.pdf
Im Kern könnte man dann alle CPUs/GPUs/etc nutzen, die irgendwie in der Lage sind zu unterbrechen (Timing/Interrupt) und zu planen (Scheduling). In Kombination mit Singularity kann dann jedes Binary auf jedem Prozessor laufen, der gerade im Rechner zur Verfügung steht. Da es keinerlei Überschneidungen zwischen den Kerneln gibt (Message-Passing statt Shared Memory), besteht auch das ‘Big-Lock’-Problem nicht.
Eine feine Idee… Nur leider völlig inkompatibel zur bestehenden Welt.